Kampala-Richtlinien in Einklang mit Opportunitys Strategie
Auf der Konferenz "Zipping Finance and Farming" (29.-30. Juni in Kampala) wurden von Afrikas führenden Praktikern und Entscheidungsträgern aus dem Finanzsektor und der Agrarwirtschaft gemeinsam mit internationalen Partnern die „Kampala Richtlinien" verabschiedet. Diese sollen künftig die Entwicklung politischer Rahmenbedingungen auf der nationalen Ebene wie auch für Afrika als Ganzes anleiten. Ziel ist es, den Agrar- und Finanzsektor effektiver und effizienter zusammenzuführen und so Investitionen in die Landwirtschaft zu stärken.
![]() Der Kaffeebauer Yofesi Nsubuga |
Kein Kontinent verfügt über mehr landwirtschaftlich nutzbare, aber ungenutzte Flächen. Zugleich fehlt es aber den Bauern oft an Finanzierung zur Anschaffung von Saat und Gerät, um neue Produkte für neue Märkte zu entwickeln. Noch immer haben 20 Prozent der afrikanischen Haushalte, insbesondere in ländlichen Gebieten, keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen. Der geplante Brückenschlag zwischen Landwirtschaft und Finanzsektor kann dazu beitragen, die grossen Wachstumspotenziale in Afrikas Agrarsektor freizusetzen.
Genau bei der Unterstützung der ländlichen Regionen setzt die soziale Mikrofinanz von Opportunity an. Unsere Strategie der ländlichen Finanzierungsprogramme erweist sich in diesem Prozess als besonders effektiv. In Afrika werden zahlreiche landwirtschaftliche Projekte, zum Beispiel das Sorghum-Projekt und das „Wenn die Arbeit Früchte trägt"-Projekt in Ghana und das Grossprojekt in Uganda von Opportunity unterstützt.
Die soziale Mikrofinanz erreicht mit Kleinbeträgen diejenigen Menschen, für die die Dienstleistungen kommerzieller Finanzinstitutionen nicht zugänglich sind. Durch den Zugang zu Krediten und Sparkonten können die Bauern in bessere Materialien und Rohstoffe wie Düngemittel und Saatgut investieren, ihre Ernte vergrössern und jede Saison mehr investieren. Zusätzlich erhalten die Klienten Schulungen und können durch gemeinsame Einkäufe durch die Gruppe Rabatte erhalten.
![]() Eine Klientin von Opportunity in Ghana |
Die landwirtschaftlichen Kreditdienstleistungen von Opportunity sollen allen, die an der Wertschöpfungskette des landwirtschaftlichen Produkts beteiligt sind, einen besseren Marktzugang bieten. Erfolge werden gesichert beispielsweise durch Herstellung von Kontakte zwischen Klienten und Unternehmern, wodurch faire Absatzpreise sichergestellt werden. Ein Beispiel dafür ist Yofesi Nsubuga, unser Klient aus Uganda, der durch die von Opportunity unterstützte Dorfgenossenschaft nun angemessene Preise für seinen Kaffee erhält.
Die Filialen von Opportunity in den ländlichen Regionen vergeben an verschiedene Arten von Kleinunternehmern Kredite, damit die Entwicklung der gesamten Gemeinschaft gefördert wird. Zur Risikominderung bietet Opportunity neben dem finanziellen Zugang auch Ernteversicherungen an, die den Bauern Schutz vor dem wirtschaftlichen Ruin bieten. Durch das von Opportunity verfolgte Fünf-Säulen-Modell der Sozialen Mikrofinanz wirkt ihre Spende nachhaltig.










