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Artikel im "Time Magazine": Unterstützt die Mädchen, um die Armut zu bekämpfen!

Die Förderung von Mädchen und Frauen spielt eine wichtige Rolle bei der Arbeit von Opportunity International, da die Investition in die Bildung und die finanzielle Zukunft von Frauen und Mädchen eine besonders grosse Wirkungskraft hat. In ihrem Artikel „Unterstützt die Mädchen, um Armut zu bekämpfen" im Time Magazine zeigt die Autorin Nancy Gibbs bedeutende Fakten über die Wirkung der Unterstützung der Frauen auf.

„Ein zusätzliches Jahr in der Grundschule hebt das potenzielle spätere Gehalt von Mädchen um 10 bis 20 Prozent. Ein zusätzliches Jahr in einer weiterführenden Schule fügt 15 bis 25 Prozent hinzu. Mädchen, die sieben Jahre oder länger eine Schule besuchen heiraten normalerweise vier Jahre später und haben zwei Kinder weniger als Mädchen, die die Schule früher verlassen. Weniger Familienangehörige, die versorgt werden müssen, machen ein grösseres wirtschaftliches Wachstum möglich".

Bildung hat einen hohen Stellenwert innerhalb der Arbeit von Opportunity. Es wurden bereits mehr als 450 Kredite an Bildungsunternehmer ausbezahlt, die private Schulen, sogenannte Microschools, in ihren Gemeinden in Ghana, Malawi, Uganda, der Dominikanischen Republik und Indien betreiben. Ein weiteres Projekt, das es Jugendlichen ermöglicht, einen Beruf zu erlernen, ist das YAP (Youth Apprenticeship Program) in Ghana. Bei der Arbeit von Opportunity stehen vor allem Mädchen im Fokus. So bietet zum Beispiel unser Stipendienprogramm in Indien Bildungschancen für Mädchen in weiterführenden Schulen und Community Colleges, indem die Schulgebühren übernommen werden. Frauen und Mädchen in Indien werden oft gezwungen, ihre Ausbildung schon in der Grundschule abzubrechen, deshalb sind Programme wie dieses entscheidend, um die Kinder in der Schule zu lassen.

Das Welternährungsprogramm (WFP - World Food Programme) hat herausgefunden, dass Mädchen und Frauen, wenn sie Geld verdienen, ihr Einkommen zu 90 Prozent für ihre Familien verwenden. Sie kaufen Bücher, Medizin, Moskitonetze. „Investitionen in die Ausbildung von Mädchen sind wahrscheinlich die rentabelste Investition, die in der sich entwickelnden Welt möglich ist", schrieb Larry Summers, als er Chefvolkswirt der Weltbank war.

Kreditnehmerin
Frauen unterstützen mit ihrem Einkommen
vor allem ihre Kinder, um ihnen eine bessere
Zukunft zu ermöglichen.

Opportunity International hat ebenfalls festgestellt, dass Klientinnen 90 Prozent ihres Einkommens für ihre Familien verwenden. Und wir haben aus erster Hand erfahren, dass Frauen, die zum Lebensunterhalt ihrer Familie beitragen, grössere Entscheidungsmacht haben, was dazu führt, dass ihre Kinder von besserer Ernährung, Gesundheit und Bildung profitieren. Wenn die Bedürfnisse der Familie befriedigt sind, investieren Frauen mit grösserer Wahrscheinlichkeit in ihre Gemeinden.

„Die Vorteile sind so offensichtlich, man muss sich fragen, warum wir nicht darauf geachtet haben." Gibbs Artikel plädiert für mehr finanzielle Entwicklungshilfe für Mädchen in Entwicklungsländern und erläutert einige Strategien, um die Mädchen zu erreichen und zu stärken:

Schülerinnen einer Microschool
Schülerinnen einer Microschool in
Ghana.

„Weniger als 2 Cent von jedem Entwicklungshilfe-Dollar gehen an Mädchen - und das ist ein Sieg, im Vergleich zu einigen Jahren zuvor, als es eher ein halber Cent war. Ungefähr neun von zehn Programmen für Jugendliche haben Jungen als Zielgruppe. [...] Entwicklungsexperten sagen, dass Lösungen ganzheitlich sein müssen, und Zugang zu sicheren Räumen, Schulen und Kliniken mit Programmen, die speziell auf die Bedürfnisse von Mädchen zugeschnitten sind, bieten müssen. Der Erfolg hängt von der Infrastruktur ab, davon dass Treibstoff und Wasser besser verfügbar sind, damit Mädchen nicht mehr bis zu 15 Stunden am Tag dafür verwenden müssen, Treibstoff oder Wasser zu holen. Dafür ist es notwendig, dass ganze Gemeinden beteiligt werden - Mütter, Väter, Lehrer, geistliche Führungspersönlichkeiten - damit sie den Mädchen helfen, ihre Potenziale zu verwirklichen, anstatt sie als unwichtig, oder noch schlimmer, als billige Arbeitskraft anzusehen."

Opportunity arbeitet direkt mit den Gemeinden zusammen, bietet Kredite, Sparprodukte, Versicherungen und vieles mehr an, um lokale Kleinunternehmer zu stärken, von denen 84 Prozent Frauen sind.

Lesen Sie hier den Originalartikel aus dem Time Magazine.