Opportunity veranstaltete Konferenz zu “Financial Education” in Nairobi
Zusammen mit dem „Financial Education Fund"(FEF) organisierte Opportunity International vom 21.- 22. Juli 2011 eine Konferenz in Nairobi, Kenia. Finanziert wurde die Veranstaltung vom "Department for International Development". Insgesamt 100 Entwicklungshelfer, Regierungsmitglieder und Spender nahmen daran teil. Während der Konferenz wurden verschiedene Alphabetisierungsprogramme für Bedürftige präsentiert. Unter anderem waren Vertreter diverser finanzieller Bildungsinitiativen aus Ghana, Uganda, Kenia, Nigeria, Tansania, Malawi, Mosambik, Ruanda, Sambia und Südafrika präsent.
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Wie David Simms, Vorstandvorsitzender des Opportunity International Netzwerks, in seiner Eröffnungsansprache festhielt, sei es Ziel der Konferenz gewesen, ein verbessertes Verständnis für die Wirksamkeit gegenwärtiger Bildungsstrategien zu erhalten. Dieses Verständnis solle dann dazu führen, dass die besten Methoden finanzieller Bildung implementiert werden. Dabei standen folgende Fragen im Vordergrund: Welche Methoden wirken nachhaltig? Verfügen die Ansätze über die notwendige Reichweite? Was kann andernorts wiederholt werden?
In einzelnen Sitzungen wurden deshalb bereits bestehende Projekte analysiert, neue Bildungsinstrumente vorgestellt und Diskussionsthemen, wie beispielsweise die Bedeutung von Technologien bezüglich der Förderung des wirtschaftlichen Verständnisses, besprochen.
"Finanzielle Bildung ist eine der schwerwiegendsten Herausforderungen, mit der Afrika konfrontiert ist", so Co-Moderator Francis Pelekamoyo, ehemaliger Chef der Reserve Bank of Malawi und Vorstandsvorsitzender der Partnerorganisationen von Opportunity in Afrika. „Da mehr und mehr Menschen Zugang zu Finanzdienstleistungen erhalten, ist es wichtig, dass wir ihnen auch zeigen, wie sie ihr Geld verwalten können. Mit dem Zugang zu finanziellen Instrumenten und Schulungen können sich Bedürftige aus der Armut befreien."
![]() Co-Moderator Francis Pelekomoyo betont dieWichtigkeit finanzieller Bildung |
Um Herausforderungen der finanziellen Bildung wie geringe Schulbildung und Analphabetismus zu bewältigen, verfolgt Opportunity mithilfe der Unterstützung des „Financial Education Fund" einen multimedialen Ansatz. Recherchen und Diskussionen haben dazu beigetragen, einzelne Module zu der Bedeutung von Ersparnissen, Schuldenmanagement und Versicherungen zu erstellen. Deren Resultate wurden in Lehrvideos verarbeitet. Diese Videos werden zurzeit in Ghana, Uganda, Malawi und Mosambik eingesetzt und zeigen den Klienten, wie sie sich gegen Ausbeutung schützen können.
Mithilfe der Präsentationen und Diskussionsrunden der Konferenz, versuchen Opportunity und der „Financial Education Fund" mehr Menschen in Afrika die finanzielle Bildung und deren Vorteile näher zu bringen. Mehr Menschen soll gezeigt werden, wie ein finanzielles Verständnis den Weg aus der Armut erleichtert kann.
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